Zur Person

Wer etwas auf sich hält, der verfasst seine Eigendarstellung in der dritten Person Singular.

Ich bin Autor, Grafiker und IT-Schmock, wohnhaft in Malmö, tätig zumeist in Kopenhagen.

Ich bin im Sommer 1989 in Heidenheim an der Brenz als Kind iranischer Eltern auf die Welt gekommen, verbrachte meine Jugend im Hintertaunus, die Ferien in Berlin und sechs Jahre in Bonn. Dort studierte ich (zieht Luft ein) English Studies, Geographie, Islamwissenschaft/Nahostsprachen, Musikwissenschaft/Sound Studies, Politik und Gesellschaft, Komparatistik sowie Informatik.


Zwischen 2015 und 2017 gehörte ich dem Fachbereich Zielgruppenspezifische Angebote der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb an. Um es auf eine widerliche LinkedIn-Weise zu formulieren: Dort arbeitete ich zunehmend Kommunikationsstrategien für die medienpädagogischen Marken bpb:game jam, Eltern-LAN und spielbar.de heraus. Im Fokus stand die Konzeption und Anfertigung von Logos, Veranstaltungsmotiven, unzähligen Zeilen HTML5 und CSS3 sowie B2B- und B2C-Kundenansprachen. Auf dem Papier war ich die „studentische Hilfskraft“.

Zuvor war ich in der Personalbeschaffung eines Kölner Zeitarbeitsunternehmens, als Journalist, Radioreporter (Schwerpunkte: Wirtschaft, Musik, Kino, Medien), Plattenkritiker und Künstler (Stand- und Bewegtbild) tätig. Außerdem war ich mobiler Bierverkäufer auf einem Rolling-Stones-Konzert.


Von 2005 bis 2008 betrieb ich das Weblog MisterBrightside. Pop. (das „Pop.“ wurde mir von der Süddeutschen Zeitung aufgetragen). Mit einer Mischung aus ersten musikjournalistischen und gestalterischen Gehversuchen sowie Tagebucheinträgen konnte ich mir zu einer komfortablen Nische und, ungleich wichtiger, einigen bis heute anhaltenden Freundschaften verhelfen.

Meine Zeit als Chefredakteur unserer Schülerzeitung verlief kontroverser. Schmutzigstes Detail meiner Biografie dürfte jedoch meine Poetry-Slam-Vergangenheit sein. Unserer bundesweit durchaus beachteten Hintertaunustruppe mutete ich bis 2008 die Pressekommunikation, Gestaltung und drei grausame Auftritte zu. 2007 wurde mir bei den deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften in Berlin der Siegerpreis überreicht.


Ich mag Musik sehr, ohne jetzt das klischeebehaftete „Music was my first love“ oder dessen queeren Compagnon „Music is my boyfriend“ bemühen zu wollen. Mein Lieblingsfilm ist I Hired a Contract Killer von Aki Kaurismäki. Ich kann mit Memes nichts anfangen, Emojis strengen mich an und ich kenne längst nicht für jede Lebenslage die passende GIF-Animation. Dafür kann ich Blanches Choreographie beim Eurovision Song Contest taktgenau nachtanzen.